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Diskographie

Chi mi sente cantar
Das Lautenbuch der Elisabeth von Hessen

Joachim Held, Laute
Klaus Mertens, Bass-Bariton




Vö.: 2007
Label: Hr Musik
ASIN: hrmk035-06

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Tracklisting

Georg Schimmelpfennig
Madrigal für Singstimme und basso continuo
01. Io canto

Giulio Caccini
Amarilli mia bella
02. Version für Singstimme und Laute
03. Version für Laute solo

Anonymus
Zwei Lieder für Laute solo
04. Ballet
05. In me non è più vita / Paduana

Enrico Radesca di Foggia
Vier Lieder für Singstimme und Laute
06. Donna gentil
07. Duro mio cor
08. Chi mi sente cantar
09. Morirò di dolor

Landgraf Moritz von Hessen
Fünf Lieder für Laute solo
10. Ballet
11. Courrente de mad. La premiere fille d’Hessen
12. Courrente blanche et bleue
13. Landtgraues Alman
14. Pavin

Enrico Radesca di Foggia
Fünf Lieder für Singstimme und Laute
15. Fede giustificata
16. Con sorrisi cortesi
17. Donò Filli partendo
18. Mi lasci ingrata
19. Margarita voi fior'e perla sete
Laurencini da Roma
Lied für Laute solo
20. Praeludium

Anonymus
Lied für Laute solo
21. Courrante

John Dowland
Lied für Laute solo
22. Pavana lacrima

Anonymus
Lied für Laute solo
23. Volte

Enrico Radesca di Foggia
Fünf Lieder für Singstimme und Laute
24. T'amo mia vita
25. Un bacio sol
26. Poi che non mi credete
27. Sí, sí mi dicesti
28. Chi non sa come si dipinga amore

Anonymus
Lied für Laute solo
29. Gagliarda
30. Ballet
31. Bransle

Georg Schimmelpfennig
Zwei Madrigale für Singstimme und basso continuo
32. Io moro, ecco, io moro
33. O desiata primavera


CD Kritiken

"Elisabeth von Hessen (1596-1625) muss so etwas wie eine Isabella d'Este nördlich der Alpen gewesen sein - wenn auch ohne den bedeutenden politischen Einfluss, den die italienische Fürstin ausübte. Elisabeth war im humanistischen Geiste umfassend gebildet und spielte selbst Laute und Orgel. Ihre Sammlung von Lautenstücken, in einem kleinen Büchlein in der Universitätsbibliothek von Kassel erhalten und hier zum ersten Mal veröffentlicht, ist ein Spiegel höfischer Musikkultur, die von je her europäisch orientiert war: Neben Kompositionen ihres Vaters, des Landgrafen Moritz, genannt der Gelehrte, finden sich ebenso selbstverständlich musikalische Mitbringsel aus Italien (besonders von Enrico Radesca di Foggia (†1625) und Stücke von John Dowland, der den Kasseler Hof auch persönlich aufsuchte. Und da es in dieser Zeit nicht nur die eine, gültige Fassung gab, finden sich in diesem Notenband auch interessante Varianten bekannter Stücke. Die Mischung aus Expressivität und Intimität, die viele dieser oft kurzen Lieder und Tänze ausstrahlen, die Klangfarben der Laute machen den Reiz aus, dem man sich auch heute kaum entziehen kann. Klaus Mertens, bekannt vor allem durch zahlreiche Aufnahmen mit Ton Koopman, gelingt es mit seiner angenehmen Stimme, den Tonfall der Texte zu treffen, die auch im Falle der Kompositionen Dowlands alle in Italienisch überliefert sind. Es ist eine ausdrucksstarke, jedoch nie ein "juste milieu" verlassende Haltung, die Mertens kennzeichnet, und die für diese Stücke alles andere als unangebracht ist - man achte etwa auf "Fede giustificata" von Radesca di Foggia, das Lied eines hart geprüften Liebhabers, das mit einer Art Aufschrei beginnt und doch einen sprechenden Ton anschlägt, wie er für die Musizierpraxis vor Monteverdi kennzeichnend ist. Joachim Held ist ein eher zurückhaltender Begleiter und zeigt seine Fähigkeit zu feiner Differenzierung der Klangfarben eher in den Solostücken wie einer Pavane des Landgrafen Moritz. Eine sehr hörenswerte CD, nicht nur für Spezialisten."
Matthias Reisner, 17.3.2007

Alle Pressestimmen


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2007. Deutsche Volkslieder

2007. Chi mi sente cantar

2006. Deutsche Lautenmusik

2006. Erfreuliche Lautenlust

2005. Das Hamburger Schele-Manuskript

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